Das Energie-Modell:

Die Energie für mein Test-Bike und darüber hinaus, gewinne ich mit einer kleinen Versuchsanlage aus Solar- und Windkraft selbst.
Das monokristalline Solarmodul wandelt Sonneneinstrahlung direkt in Strom um. Unter günstigsten Verhältnissen stehen ca. 200 Watt zur Verfügung.

Die kleine Windturbine schafft maximal 500 Watt bei einem Rotordurchmesser von circa 1 m. Diese Windturbine kommt auch auf Segelbooten zum Einsatz.

Die Kombination beider Systeme, also Sonne und Wind, hat den Vorteil, dass unabhängig von  Wetterlage und Jahreszeit, in der Regel mindestens ein System Energie abgibt.

Eine weitere Möglichkeit ist die sogenannte Netzeinspeisung. Bei dieser wird die gewonnene Energie so gewandelt, daß sie ins private Hausnetz eingespeist werden kann, direkt in eine Steckdose. Diese Systeme erfreuen sich zur Zeit immer größerer Beliebtheit. Beispielsweise benötigt man zuhause keine teuren und alternden Akkus. Das System speist immer Energie aus Wind oder Sonne an Ihre Grundlast, auch in Ihrer Abwesenheit. Außerdem ist es unerheblich, wo Sie Ihr Elektromobil aufladen. Sie speisen grundsätzlich Energie in Ihr Heimnetz und reduzieren damit die heimische Grundlast von Kühl- und Gefriergeräten, Kommunikations- und Sicherheitstechnik, usw. Der Stromzähler dreht sich um den gewonnenen Betrag entsprechend langsamer. Bei entsprechender Dimensionierung der Anlage gleichen Sie Ihren elektromobilen Energiebedarf und Ihr CO2-Konto damit wieder aus. Darüberhinaus gewonnene Energie entlastet zusätzlich die heimische Grundlast.

Obwohl mein 200 Watt Solarmodul standortbedingt nur Nachmittags nennenswerte Erträge liefert, und diese in den Herbst- und Wintermonaten durch tiefere Sonnenstände weiter abnehmen werden, habe ich beispielsweise in den Sommermonaten rund 16 kWh/Monat an photovoltaischer Energie geerntet.
In den Herbst- und Wintermonaten wird Windkraft für einen Ausgleich sorgen.

Diese Menge würde für ca. 3.600 km CO2-freie Fahrt mit meinem E-Bike (Pedelec) ausreichen.

Mit einem Elektroroller käme man ca. 500 km weit.

Mit einem Renault Twizy könnte man immer noch ca. 250 km weit fahren.

Mit einem VW E-Up käme man auch noch 128 km weit.

Das verwendete 200 Watt-Solarmodul ist nur 1,2 m² groß. An einem günstigeren Standort oder durch weitere Module könnten weitaus höhere Erträge und damit auch höhere, elektromobile Reichweiten erzielt werden.

Zu diesem Thema biete ich Ihnen bei Bedarf noch vertiefende Informationen an. Systemoptimierung, Langzeitertragsmessungen mit  Analyse am PC, Begriffserklärung MPPT (Maximum Power Point Tracking) AM (Air Mass) Load Dump, geographische Besonderheiten usw. Kaufberatung und handwerkliche Unterstützung.

Ich freue mich auf Ihre Anfrage per E-Mail an:

u.capito@kilowattstundenplan.de

windsolarkombi
Dach_Solar_Wind_Uli01

In sogenannten “Insellösungen” wird die gewonnene Energie zunächst in Akkusystemen gespeichert, und bei Bedarf direkt, oder nach Wandlung mit Wechselrichtern auf 230 Volt Wechselspannung, genutzt. Für eine konsequent  CO2-freie Energieversorgung müsste das Elektromobil aber stets an dieser Steckdose aufgeladen werden, was aber in der Praxis nur schwer möglich ist.

Insellösung
Netzeinspeisung
FritzDect2

Ertragsmessung

Mit einer intelligenten Schaltsteckdose, z.B. AVM Fritz.Dect 200, über die die Wechselrichter mit dem Hausnetz verbunden werden, lassen sich diese nicht nur fernschalten, sondern die Erträge aus Solar- oder Windkraft, auch messen.
Die Schaltsteckdosen werden über DECT-Standart an der Fritzbox drahtlos angemeldet. Über das FritzBox Webinterface können dann verschiedene Energiedaten abgerufen werden.

 

Auf der Benutzeroberfläche der Fritzbox, findet man unter dem Punkt “Heimnetz” und dann
“Smart Home”, die angemeldeten Schaltsteckdosen (Aktuatoren). Diese können hier benannt und voreingestellt, und die Messwerte nebst diverser Statistiken abgerufen werden.
Im Folgenden hierzu ein paar Screenshots.

Solar_Ertrag_aktuelle_Leistung_Stunde_20140707_17h07

Aktuelle Leistung und Minimum / Maximum der letzten Stunde. (7.7.2014, 17:06 Uhr)
Die großen Schwankungen zwischen 14 und 161 Watt, kamen durch viele, kleine Wolken zustande.

Solar_Ertrag_Tagesanzeige_20140823_zugeschnitten

Energieertrag der letzten 24 Stunden, Auflösung 15 Minuten.

Solar_Ertrag_Wochenanzeige_20140823_zugeschnitten

Energieertrag der letzten Woche, Auflösung 6 Stunden.

Solar_Ertrag_Monatsanzeige_20140823_zugeschnitten

Energieertrag des letzten Monats, Auflösung 1 Tag.

Solar_Ertrag_Jahresanzeige_20140823_zugeschnitten

Energieertrag des letzten Jahres, Auflösung 1 Monat.

Solar_Ertrag_Jahresanzeige_20140823_Zahlenwert1

Alle Werte werden auch als Zahlenwerte dargestellt. Wählbar ist bei der grafischen Darstellung auch eine Anzeige in Euro und CO2. Außerdem werden Durchschnittswerte prognostiziert.

Die Schaltsteckdose Fritz.Dect 200 oder/und das Fritz OS, unterscheiden nicht zwischen der Energieflussrichtung. Es ist in verschiedenen Menüpunkten immer von “Verbrauch” die Rede, was ja in unserem Fall nicht zutrifft. Ich habe daher den Aktuator zu “Solar-Ertrag” umbenannt. Auf das Ergebnis hat dieser Umstand jedoch keine Auswirkungen. Es werden trotzdem plausible Werte angezeigt.
Ich habe bei AVM bereits eine entsprechende Eingabe gemacht. Falls die Hardware der Schaltsteckdose dies zulässt, wird AVM, bei steigendem Bedarf, bestimmt bald was unternehmen.

Solar_Ertrag_Pushmeldung_20140812_23h50

Über einen einstellbaren Push-Service kann man sich regelmäßig über den Status seiner Solar- oder Windkraft-Anlage per E-Mail informieren lassen.

Über die MyFritz-App hat man, nach entsprechender Konfiguration, auch aus der Ferne Zugriff auf seine Fritzbox und damit auf alle Energiedaten wie oben dargestellt.

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