Rechtliches:

Pedelecs mit Tretunterstützung bis zu 25 km/h Höchstgeschwindigkeit und maximal 250 Watt starken Motoren gelten verkehrsrechtlich als Fahrräder, auch dann, wenn sie mit einer sogenannten Anfahrhilfe oder Schiebehilfe bis 6 km/h ausgestattet sind. Somit besteht kein Mindestalter, keine Versicherungspflicht und keine Führerscheinpflicht.

Fahrer von E-Bikes mit bis zu 500 Watt starken Motoren bedürfen immer mindestens einer Mofa-Prüfbescheinigung, müssen also  mindestens 15 Jahre alt sein. Diese schnelleren und/oder  leistungsstärkeren Elektrofahrräder gibt es in zwei Varianten:

Beide E-Bike-Typen gelten nicht als Fahrräder im rechtlichen Sinne, sondern gehören zu der Klasse der Kleinkrafträder mit geringer Leistung  und benötigen immer ein Versicherungskennzeichen und eine  Betriebserlaubnis. E-Bike-Fahrer benötigen aber keinen Führerschein.

Quelle: ADFC

Kleine Solar- und Windkraftanlagen:

paragraph

Netzeinspeisung - Einfach in die Steckdose

Da diese Technik noch relativ neu und wenig verbreitet ist, ist die Rechtslage noch nicht endgültig geklärt.
Die dezentrale Stromerzeugung nimmt neue Dimensionen an. Nicht mehr nur Besitzer von Eigenheimen, Scheunen und Gewerbegebäuden sollen von der Photovoltaik profitieren, sondern auch jeder Wohnungsmieter. Einfacher geht es nicht: Das Solarmodul wird mit dem mitgelieferten Montagesystem an die Außenseite des Balkons oder die Wand des Bungalows geschraubt. Man kann es auch auf die Wiese im Schrebergarten stellen. Ein Mikrowechselrichter wandelt den Gleichstrom des Moduls in Wechselstrom um. Der fließt über ein Anschlusskabel direkt in einen Stecker, den der Betreiber der Anlage in die normale Steckdose steckt.

Bis zu 80 Euro Ersparnis pro Jahr verspricht GP Joule für sein System Minijoule mit einer Modulleistung von 165 Watt. Bei einem Preis von 450 Euro eine attraktive Rechnung – innerhalb von wenigen Jahren hat sich die Investition amortisiert. Je eher der Haushaltsstrompreis steigt, desto schneller rechnet sich die Anlage.

In den Niederlanden ist die Reihenschaltung von bis zu vier Modulen mit einer Gesamtleistung von 600 Watt, die den Strom über die Steckdose in den Endstromkreis einspeisen, erlaubt. Auch in Tschechien und in der Schweiz hat niemand Probleme mit den kleinen Balkonanlagen. „Wenn wir auf Messen in Indien oder Griechenland sind, wird uns die Bude eingerannt“, sagt Toralf Nitsch, Geschäftsführer der Deutschland-Niederlassung von Sun Invention. Der britisch-deutsche Hersteller bietet seit Anfang August vergangenen Jahres mit dem Plug and Save solche Anlagen an, wahlweise auch mit Stromspeicher. „Unser Heimatmarkt ist hier doch deutlich rückständiger“, sagt er.

„Deutschland ist im Grunde das einzige Land, in dem es Regelungsbedarf gibt.“
Doch das  Europaparlament fordert nun Rechtssicherheit für solare Kleinstanlagen.

Denn so attraktiv die Idee sein mag, beim Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) verursacht sie Sorge. Der Verband mit Sitz in Frankfurt am Main gibt unter anderem die gültigen Normen für den Anschluss von Stromerzeugern heraus. So auch die DIN VDE 0100-551, in der die Errichtung von Niederspannungsanlagen geregelt ist. Die Norm hat auch mittelbar Gesetzescharakter. Darauf hat jüngst das bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie verwiesen. Die Beamten in München beziehen sich dabei zusätzlich auf die Regelungen im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). Dort steht in Paragraph 49, dass Energieanlagen so zu errichten und zu betreiben sind, „dass die technische Sicherheit gewährleistet ist. Dabei sind vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu beachten.“ Die Anerkennung der allgemeinen Regeln der Technik überlässt der Gesetzgeber ausdrücklich dem VDE.

Quelle:
www.erneuerbareenergien.de

Hier ist wohl in absehbarer Zeit eine Regelung zu erwarten.

 

Firmenlogo für Web

...ein privates, nicht kommerzielles Interessen-Netzwerk