Segeln an sich passt gut auf diese Seite, denn...

Die erste bekannte Darstellung eines Schiffes mit Segel ist auf einer ägyptischen Totenurne aus der Zeit 5000 v. Chr. zu finden. Ende des 19. Jahrhunderts begannen Maschinen die Nutzung von Windenergie zur Fortbewegung auf dem Wasser, zu verdrängen. Heutzutage ist Segeln, abgesehen von einigen großen Schulschiffen, nur noch im Freizeitbereich zu finden.
Mittlerweile gibt es aber wieder erste, ernsthafte Versuche, diese uralte, höchst ökologische Antriebsart auch wieder für den Frachtverkehr auf den Weltmeeren einzusetzen.

Yacht-Elektronik:

Für die Stromversorgung auf Yachten, insbesondere Segelyachten, werden Akkus eingesetzt.
Die Ladung der Akkus erfolgt in der Marina durch Landstrom, und unter Maschine durch Generator.
Während des Törns muss dann die Akkukapazität ausreichen.

Die Lichtmaschine an einem Bootsmotor ist in erster Linie für die Ladung der Starterbatterie ausgelegt. Um diese vor Überladung zu schützen, regelt der Lichtmaschinenregler beim Erreichen der Ladeschlussspannung (13,8 - 14,4 V) die Leistung herunter. Unter diesen Umständen erreicht die Starterbatterie niemals eine 100%ige Ladung. Zum Starten des Motors reicht das aber im Normalfall immer aus.

Auf Booten oder in Wohnmobilen, soll aber auch noch die Servicebatterie aufgeladen werden.
Für diesen Zweck werden oft andere Batterietypen mit höheren Kapazitäten eingesetzt.
Da man Batterien, und insbesondere verschiedene Typen, nicht einfach parallel schalten kann, müssen beide, Service- und Starterbatterie, über Trenndioden an der Lima angeschlossen werden. Durch diese Trenndioden reduziert sich die Obergrenze der Ladespannung nochmal um 0,1 bis 0,8 Volt.
Dadurch wird die maximal erreichbare Ladung der Batterien weiter reduziert. In der Praxis fahren die Skipper und Wohnmobilisten also oft ungenutzte Batteriekapazität spazieren.

Durch den Einsatz sogenannter A2B-Booster (Alternator to Batterie-Booster) wird eine 100%ige
Ladung der so angeschlossenen Batterie sichergestellt.

Unabhängig von der Lichtmaschinen-Spannung erhöht dieser Regler die Batterieladespannung bei Bedarf auf einen geeigneten Wert. Abhängig von Temperatur und verwendetem Akkutype,
schaltet das Gerät erst in einen Ladungserhaltungsmodus um, wenn die tatsächliche Ladeschlussspannung des verwendeten Akkus erreicht ist. Akkukapazität und Lichtmaschienenleistung werden so optimal ausgenutzt.  

Boot1
AB1290 Funktion
Sterling_A2B_1290
Sterling_Ladekurve_Ausschitt
Sterlin_Wirering_klein

Die Abbildungen zeigen den von mir im Boot  sehr erfolgreich getesteten A2B-Charger der Firma Sterling, den Verdrahtungsplan und die typischen Ladekurven von Starter- und Servicebatterie.

Das zusätzlich verbaute Landstromladegerät von Philippi sogt mit seiner IUoU-Kennlinie ebenfalls
für 100%ige Akkuladung.

Philippi_Landstromlader_klein
IUoU-Kennlinie

Photovoltaikmodule und/oder Windgeneratoren sind ebenfalls sehr geeignet, um die vorhandenen
Akkukapazitäten in Boot oder Wohnmobil ergänzend oder ausschließlich mit Energie zu versorgen.
Über entsprechende Laderegler sind solche Systeme beliebig kombinierbar.

solaranbord
windkraftanbord

Gerade auf dem Wasser stehen Wind und Sonne reichlich zur Verfügung. Die so gespeicherte
Energie erhöht nicht nur die zur Verfügung stehende Bordenergie, sondern spart Landstrom und Maschineneinsatz und entlastet Ihr CO2-Konto.

 

Auch zu diesem Thema biete ich, bei Bedarf, Bestandsaufnahme an Bord, vertiefende Information und individuelle handwerkliche Unterstützung an. Richten Sie diesbezügliche Anfragen an:

u.capito@kilowattstundenplan.de

 

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